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Wieviel Kohle braucht die Kirche?

Studierende stellten sich am Mittwochabend, 30.01.2019, in der Katholischen Hochschulgemeinde Edith Stein der Frage nach der Wirksamkeit unterschiedlicher Klimaschutzmaßnahmen. Zur Diskussion eingeladen waren Georg Sauerwein von Fossil Free München und Michael Himmelsbach, der Direktor der Diözesanstelle für Umwelt, Energie und Arbeitsschutz.

Ausschlaggebend für das Stattfinden des Abends war eine Petition, die Studierende Erzbischof Stephan Burger bereits im vorigen Jahr überreicht hatten: Die Hochschulinitiative Fossil Free möchte erreichen, dass die Erzdiözese Freiburg ihre Anlagerichtlinien verändert und sich aufgibt, ihre Geldanlagen von Unternehmen abzuziehen, die mit der Verwendung fossiler Brennstoffe wirtschaften.

Unter den Diskutanten herrschte zwar großes Einvernehmen über die Dringlichkeit von effektivem Klimaschutz, aber Uneinigkeit über den besten zu wählenden Weg. Während die Erzdiözese bereits einen vorbildlichen Plan für die Vermeidung von CO2-Ausstoß vorgelegt hat, der die „klimaneutrale Erzdiözese 2030“ zum Ziel hat, geht den Studierenden der Einsatz auf regionaler Ebene nicht weit genug – sie fordern von der Katholischen Kirche mehr politisches Engagement für den Klimaschutz im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Stellungnahme. Der gut besuchte Diskussionsabend hat gezeigt, dass das Interesse am Thema groß ist und die Studierenden und die Erzdiözese sicher auch darüber hinaus im Gespräch bleiben werden.

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